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26
Mai
2009

Weisheiten - Müde

bin ich geh zur Ruh, mache beide Äuglein zu:

eye

24
Mai
2009

Die Stille in mir - x2

Momentan fallen mir massenhaft diese mehr oder weniger glücklichen Pärchen auf. Und dann fällt mir wieder ein: Arbeit allein macht mich auch nicht glücklich.

30, geschafft von 4 Tagen "arbeiten" [Haushalt, Garten, Umzugshelfer, Renovierer, Aufpasser, Präsentierer, Reifenwechlser, ...]

20
Mai
2009

Tagesgeschaeft - Blond, blauäugig, attraktiv, Minirock & vergeben.

Warum, hast du Probleme Frauen anzusprechen?

Ich denke schon. Ja. Durchaus. Aber es bezieht sich vielleicht nicht nur auf Frauen. Aber schon eher.

Wenn du in einer Bar bist, dann bestell ihr doch einfach einen Cocktail!

Nein, sowas mache ich nicht. Ich zahle doch nicht, um ins Gespräch zu kommen.

Aber das kostet doch nicht viel?

Trotzdem nicht. Das ist dann so verpflichtend. Das mag ich selber nicht.

Wichtig ist eigentlich nur der richtige Blickkontakt.

Ja?

Du musst dreckig schauen.

Dreckig?

Ja! Also so, als ob du sie mit deinen Augen ausziehst.
Und das gefällt euch Frauen dann?

Mann darf es halt nicht übertreiben.

Ich habe auch was darüber gelesen, wie man sozusagen einen Kuss forciert.

Was gibt es da grossartig zu lesen und reden. Einfach machen?!

Fassen wir also kurz zusammen: Cocktail hinschicken, dreckig schauen und danach küssen?

Zwischen dreckig schauen und küssen fehlt noch ein wenig was. Du solltest dir vielleicht weniger Gedanken machen um die Sache sondern mehr handeln!

30, lernt.

Knecht Ruprecht - Abends im Büro

"Und wie geht es dir?"
"Ach, eigentlich ganz gut. Sitze halt im Keller und die Aufgaben sind nicht so ganz herausfordernd aber sonst passt es eigentlich. Muss wahnsinnig früh aufstehen, damit ich einigermassen gut durchkomme."


Ich frage nicht, wie es ihm geht. Ich sehe den verletztenden Stolz. Den Verlust. Er wird versetzt. Zuvor hat ihn der Abteilungsleiter per E-Mail blossgestellt. Nicht durch das, was geschrieben wurde, sondern durch das, was nicht da steht. Sein Team verlässt die Besprechung mit einer Totenstimmung. Trauerzug durch die von der Sonne durchfluteten Gänge. Eigentlich ist es friedlich, so nach 6 Uhr im Büro. Wenn nicht überall in den Ecken diese große Enttäuschung liegen würde.

Ich werde ihm morgen eine E-Mail schreiben. Mich bedanken für die angenehme Zeit mit ihm. Für das, was ich bei ihm lernen durfte. Für das, was ich mir bei ihm abschauen konnte. Dafür, dass er mich unterstützt hat - nicht offen, aber mit Sicherheit hat er meinen Namen des öfteren ins Spiel gebracht.

30, mit Gespür.

18
Mai
2009

Tagesgeschaeft - Mr. Black

suit
30, seit heute mit neuem Geruch.

Weisheiten - Brett vor den Augen?

Dummchen: "Ohhh, du hast ja eine voll teure Brille."
Ich: "Naja, so teuer war sie jetzt auch nicht..."
Dummchen: "Ich hab mich damit beschäfigt, die Renben haben mir super gefallen, aber die gingen ja erst bei 90 Euro los"
Ich: "Ray-Ban. Aber ok, die war wohl etwas teurer noch."
Dummchen: "Ich hab mir jetzt eine andere gekauft. Mit polarisierenden Gläsern"
Ich: "Polarisierte!"
Dummchen: "Hab ich doch gesagt: Polarisierend!"
Ich: "..."

30, führt manchmal Unterhaltungen die er eigentlich nicht führen will.

12
Mai
2009

Mein Ego und ich - Dreier

Wenn man mit zwei mehr oder weniger fremden Männern gemeinsam in den Urlaub fährt, birgt das ein gewisses Gefahrenpotential. Also zum Beispiel, dass man diese fremden Männer eben nicht kennt. Hört sich jetzt ziemlich logisch an, ist es vermutlich auch. Konkreter gesagt handelte es sich bei den Fremden um einen ehemaligen Schulkameraden und einen Freund eines Freundes.

Ich holte die zwei Herrschaften am Flughafen ab.
Der erste Eindruck:

Freund eines Freundes:
Braungebrannter Sunnyboy. Etwas muskulös. Tolle Augen. Bräunung könnte auch vom Münz-Mallorca kommen - er behauptet, von den letzten Sonnenstrahlen in Deutschland. Etwas größer als ich, etwas muskulöser - tippe auf Fitnessstudio. Fröhlich, freundlich - grinst immer ein wenig - neigt ein wenig zum "debilen" Grinsen.

Ehemaliger Klassenkamerad:
Wir waren mal beste Freunde. Bis er damals beschloss etwas Richtung illegale Rauschmittel abzudriften. Mittlerweile hat er sich wieder etwas gefangen. Leider nicht mehr so ganz im Gewicht. Trotz einer Führungsfunktion und eines BWL-lastigen Studiums hat eines nicht gelernt: Stil. Damit meine ich nicht, dass er unmöglich rumgelaufen ist. Aber zum typischen Deutschen (er ist prinzipiell eigentlich türkischer Abstammung) fehlte ihm nur noch die Videokamera um den Bauch und der Hut aus dem Baumarkt. Teile seiner Haarpracht hat er auch daheim gelassen - da hab ich eindeutig mehr Glück (mit meinen Haaren).

Nun zu den charakterlichen Stärken der beiden:
"Mach mal ein Foto von mir [im Flughafen]" - keine Ahnung welche narzistische Veranlagung jemand dazu treibt, Bilder von sich selbst im Flughafen machen zu lassen. Und im Boot. Und im Zug. Und im Bahnhof. Und im Restaurant. Und mit einer netten Dame vor dem Restaurant. Und mit anderen Bekannten. You know, what I mean. Besonders imposant fand ich die Szene, wie er mit seiner Baseballkappe (immerhin ersparte ihm das im Gegensatz zu mir diverse Sonnen-Unfälle) den Koffer über den Sandstrand ziehend zur Unterkunft unterwegs war. Davon gibt es leider kein Bild. Ich hatte ja einen meiner Sonnenunfälle und war geschwächt. Die Adiletten für den Strand hat er dann auch erst später aus dem Koffer rausgeholt. Damit hatte man immerhin eine Sonderstellung zwischen all diesen übermodischen Flip-Flops-Trägern. Interessant waren auch die gemeinsamen Abendunternehmungen: "Ey, lass uns Party machen!" -- gesagt und getan. Fast getan. Er war derjenige, der immer in der Strandbar eingeschlafen ist. Immerhin hatte er den Mut, und sich nach den Preisen der ortsansässigen Massagistinnen erkundigt. Aber er zahlt ja nicht für Sex. Also nicht für richtigen. Handgefälligkeiten und mündliche "Versprechen" sind ok.

Der andere war auch nicht besser:
Lässig steht er an seinem Cocktail saugend da und hat einfach nur Glück. Die Frauen sprechen entweder ihn an - oder durch eine wie auch immer glückliche Fügung des Schicksaals, werden sie ihm sozusagen auf dem Tablett serviert. Ich bemerke die aufkommende Spannung zwischen dem neuen "Paar" (der andere schläft ja) und ziehe mich etwas zurück. Als die beiden die aufkommende Spannung auch bemerken, vergessen sie meine Schuhe und gehen einfach woanders hin. Kein Problem. Sand kann man glücklicherweise einfach wieder ausstreuen. Und dadurch, dass ich die beiden ja trotz meiner Abwesenheit im Blick hatte, war mir auch klar, dass die nicht wiederkommen. Großen Respekt gebührt ihm, dass er als einziger im Urlaub gescored hat. Bei der letzten Dame hätte ich allerdings dankend verzichtet. Sie war jetzt nicht unbedingt hässlich, aber: Ich hielt sie erst für einen geborenen Mann. Sie hatte eine Brustvergrößerung und vermutlich noch mehr chirurgische Eingriffe. Falls sie kein Mann sein sollte, dann ist sie vielleicht eine Professionelle? Nach seiner Erzählungen hat sie jedoch kein Geld verlangt. Also hat er gesagt.

Warum ich das alles hier schreibe? Weil ich mich prinzipell für einen besseren Menschen halte. Wohlerzogen, gebildet und höflich. Freundlich, hilfsbereit zuvorkommend und unterhaltsam. Und manchmal rege ich mich vielleicht auch grundlos über Dinge auf. Und ich schweige. Weil ich ja wohlerzogen, ...

30. Entfrustet.

Ich brauche diese Frau, weil... - Nummer gegen Hunger

"Hey xxx,

wenn du beim nächsten Mal beim Mittagessen versetzt wirst, wähle diese Nummer: 0175/xxxxxx. Ich verspreche dir, mir diesmal keine 10 Sekunden für eine Antwort Zeit zu lassen wie heute mittag.

Man sieht sich!"

Schön, wenn ich wenigstens anderen helfen kann.

30, Berater für alle Fälle

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